Wo liegen die Grenzen der Homöopathie?

Wie jede Heilmethode hat natürlich auch die klassische Homöopathie ihre Grenzen. Grundsätzlich kann sie nur dort Heilung oder Linderung erreichen, wo dies physiologisch überhaupt möglich ist.
Zerstörte Zellen oder Funktionskreise und irreversible Organveränderungen können auch mit der Homöopathie nicht geheilt werden.
Voraussetzung für eine homöopathische Behandlung ist daher stets, dass der Körper und seine Zellen auf die Reize des Arzneimittels reagieren können.
So kann zum Beispiel ein Mensch, der am Down Syndrom leidet, selbstverständlich nicht von dieser genetisch determinierten Erkrankung geheilt werden. Jedoch kann beispielsweise die, bei diesen Menschen häufig auftretende Neigung zur Obstipation (Verstopfung), homöopathisch günstig beeinflusst werden.
 
Einige Beispiele, in denen Homöopathie nicht die Therapie der ersten Wahl ist:
  • Erkrankungen auf Grund schwerer genetischer Defekte
  • Schwere Organschädigungen oder –ausfälle
  • Schwere Infektionskrankheiten
  • Krankheitsbilder, in denen notfallmässig operativ eingegriffen werden muss
  • Schwere immunologische Defizite, in denen der Organismus über keine regulativen Kapazitäten mehr verfügt
 Jedoch ist in all diesen Fällen eine begleitende homöopathische Behandlung durchaus möglich.